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Pressemitteilung vom 10.08.2016:

GRENZEN ACHTEN!–Anhänger in Bussen fordern mehr Respekt gegenüber Mädchen und Frauen

Landespräventionspreis

Das Team mit Oberbürgermeister Michael Kissel und Richard Marcello (Betriebsleiter Worms) und Frank Wilsing (Niederlassungsleiter) für die DB Regio Bus Südwest GmbH (Foto: Christine Dirigo)

Dass sexuelle Belästigungen zum Alltag von Frauen gehört, ist nicht erst seit den Übergriffen der Silvesternacht bekannt. Die Wormser Kampagne GRENZEN ACHTEN!-gegen sexualisierte Anmache fordert seit zwei Jahren zu einer Diskussion über das Thema auf und hinterfragt bisherige Einstellungen und Verhaltensweisen. Statt die Belästigungen als „normal“ hinzunehmen oder sie zu verharmlosen, ermutigt sie Männer und Frauen aktiv einzuschreiten und die Anmache nicht zu tolerieren. „Wer sexualisierte Anmache mitbekommt, kann aktiv etwas dagegen tun und den Belästigern zu verstehen geben, dass ihr Verhalten falsch ist. Dies gibt Frauen und Mädchen auch das Gefühl, mit der Situation nicht alleine zu sein“ erklärt Sarah Brenzinger vom ASB-Kinderschutzdienst.

Zum Start des Backfischfests weisen nun sogenannte Swingcards in allen Bussen der DB Regio Bus Südwest GmbH (ehemals Rheinpfalzbus) mit dem Slogan „Nein heißt Nein“ darauf hin, dass Mädchen und Frauen das Recht auf einen respektvollen Umgang und einen Alltag ohne Grenzverletzungen haben. „Wir möchten zeigen, dass die Menschen in Worms respektvoll miteinander umgehen können und wollen. Und dass sie auch bereit sind, sich für ein respektvolles und faires Miteinander einzusetzen.“ sagt Veronik Heimkreitner von der Stadtverwaltung Worms.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen:


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